Karwoche 2022

Gemeinsam wollen wir durch die Karwoche gehen – wir lassen uns durch persönliche Gedanken von verschiedenen Personen inspirieren mit dem Wunsch, das Geheimnis von Ostern immer tiefer verstehen zu können.

//OSTERSONNTAG – von Stefan Kuhn

Die Oster-Hoffnung geht über den Tod hinaus und lautet: ER IST AUFERSTANDEN! Und wir mit ihm.
 
Das ist die wichtigste und einfachste Beschreibung dessen, was wir Himmel nennen, das ist das Ziel allen christlichen Glauben.
 
Auferstehung der Toten, will sagen, dass der Mensch mit allem, was zu seinem Menschsein gehört, in der Gemeinschaft Gottes sein wird. Diese Hoffnung ist krisensicher und kann von niemand geraubt werden.

//KARSAMSTAG – von Dietmar Ausserhofer

»Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt!« Da gingen sie zum Grab, versiegelten den Stein am Eingang und sicherten es, indem sie die Wache aufstellten.“ Matthäus‬ ‭27:65-66‬

Jesus ist tot! Sein geschundener Leichnam liegt in einer Grabkammer. Seine Jünger sind verzweifelt. Ihr Anführer ist tot! Der Mann, mit dem sie übernatürliche Worte, Wunder und Zeichen göttlicher Liebe erlebt hatten, von dem sie dachten, dass er ihr Land und die Menschen befreien und als König regieren werde…
Und was machen die religiösen und politischen Führer Israels? Sie lassen den Eingang mit einem Stein versiegeln und von römischen Soldaten bewachen. Sie hatten nicht nur Angst vor dem lebenden, sondern sogar vor dem toten Jesus! Angst, dass ihn jemand stehlen und einfach behaupten könnte er lebe? Oder Angst, dass er tatsächlich, wie angekündigt, von den Toten auferstehen und leben könnte?

Andwendungsfrage:
Hast du Angst vor dem toten Jesus? Mit welchem Stein und welchen Soldaten versuchst du (so gut du kannst), Jesus im Grab bei den Toten und fern von deinem Leben zu halten?

//KARFREITAG – von Elfi Pichler

“Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.” Johannes 3:16
Karfreitag war für mich lange Zeit ein düsterer Tag, da mein Blick nur auf das Kreuz und das Leiden von Jesus gerichtet war. 2008 kam Jesus in mein Leben. Ich durfte ihn kennenlernen und eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen. Ich erkannte, dass er aus Liebe zu mir und zu jedem einzelnen Menschen gestorben ist! Dadurch steht nicht mehr das Leiden im Vordergrund, sondern die Liebe und ich kann auch in meinem Leben schwere Zeiten und Leid leichter annehmen, weil Jesus mein Vorbild ist!
Anwendungsfrage: Wer ist dein Vorbild?

//GRÜNDONNERSTAG – von Paula Tasser

//PALMSONNTAG – von Ulrike Nägele

Wir feiern Jesu Einzug in Jerusalem als König, der mit Jubel und Palmzweigen empfangen wurde. Dabei berührt mich vor allem, wie Jesus in dieser Situation den Menschen begegnete: Nicht groß und mächtig hoch zu Ross, sondern demütig und klein auf einem Esel. Er kommt nicht, um zu herrschen, sondern um zu dienen, nicht mit Gewalt, sondern mit Liebe als der Friedefürst. So wie Jesus in Jerusalem eingezogen und den Menschen begegnet ist, so möchte er uns heute in unseren Herzen begegnen und darin einziehen. „Siehe dein König kommt zu dir.“ Matthäus 21,5

Anwendungsfrage:
Sind wir bereit, Jesus als König zu empfangen und ihm einen Weg in unseren Herzen zu ebnen? Sind wir bereit, ihm wirklich zu begegnen?

Gedicht zum Palmsonntag
“Demütig auf einem Esel zieht er ein,
nicht als Herrscher, sondern er macht sich klein.
Voller Demut und Sanftmut begegnet er den Menschen hier. Siehe, dein König kommt zu dir.
Er macht den ersten Schritt,
ja er hat dich zuerst geliebt.
Er kommt, weil du ihm wichtig und wertvoll bist,
er kommt, weil er dich nicht vergisst.
Er ist dein König und er will dir begegnen,
bist du bereit ihm den Weg zu ebnen?
Ihn zu empfangen in deinem Herzen
und ihm zu bringen deine Schmerzen.
Deine Sehnsucht bei ihm zu stillen
und Veränderung zu erleben in deinem Innern.
Kannst du den Weg seiner Liebe erkennen
und Jesus als deinen Retter bekennen?
Er bringt dir Erlösung aus all deiner Not,
seine Liebe ist stärker als der Tod.
Siehe, erkenne, empfange und juble ihm zu,
derjenige zu dem der König kommt bist Du.”


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