“Ich bin der Herr dein Arzt”

»Denn ich bin der HERR, dein Arzt.« (2. Mose 15,26 EU)

Als sich Gott dem Volk Israel anbot, ihr Arzt zu sein, dann deshalb, weil sie krank waren. Sie waren ein Volk von entlassenen Sklaven, voller inneren und äußerlichen Verletzungen. Und sie haben Gottes Angebot, ihr persönlicher Arzt zu sein auch nicht wirklich angenommen, denn ihre innere Rebellion und Auflehnung, ihre Sklavenmentalität konnten sie zeitlebens nicht ablegen. Jesus sagte, dass auch er für die Kranken und nicht für die Gesunden gekommen sei.

In der Bibel wird nirgends eine Verheißung gegeben, dass wir a priori, weil wir Kinder Gottes seien, nicht mehr krank würden. Gottes Angebot, unser Arzt zu sein, bedeutet deshalb für uns, dass Gott uns keine Krankheit schickt und dass er uns bei der Bewältigung einer Krankheit aktiv, wie ein Arzt hilft. Wir können also vertrauensvoll Gott um Heilung bitten.

Wenn du krank bist und in irgendeinem Bereich deines Lebens Heilung brauchst, beginne damit, Gott anzubeten. Sieh weg von deiner Krankheit, von deinen Leiden, schau auf Jesus und bete ihn an. Schau auf die Lösung, die Jesus heißt und sieh nicht auf dein Problem:

»…und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens;« (Hebräer 12,2 EU)

Nimm dir deshalb Zeit für Lobpreis und Anbetung, denn der Herr wohnt im Lobpreis seines Volkes (Psalm 22,4). Bei der Anbetung schaut man Ihn an und schaut weg von den eigenen Problemen.

Lobpreis und Anbetung sind ein Schlüssel und bringen den Himmel auf die Erde!

»Gehet zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben: danket ihm, lobet seinen Namen.« (Ps.100,4 EU)

Jesus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit

Sage laut, wer Jesus für dich ist, z.B. dein Erretter, dein Arzt, deine Gerechtigkeit, deine Kraft, deine Heiligung, der Herr der Wunder tut, er ist auch der Herr, der dich heilt, Jesus, der deine Krankheit getragen hat.

Du bist eine neue Schöpfung, eine geliebte Tochter oder ein geliebter Sohn, jemand, der von seinem Vater Heilung erwarten darf.

Jesus will dich heilen, er hat den Preis für deine Heilung schon bezahlt.

Schreibe dir Bibelstellen auf, die aussagen, wer du in Jesus bist – proklamiere sie mit lauter Stimme, so oft du kannst!

Jesus ist dein Heiler, dein Arzt

Bitte Jesus, dir verborgene innere Abwehrmechanismen, Rebellion, Rückzug, Unglaube, Minderwertigkeit, Verweigerung, Stolz, Gnadenlosigkeit, Anklage etc., aufzuzeigen, um dafür, so detailliert wie möglich, um Vergebung zu bitten. Denn sie sind wie eine Willkommenskarte für Krankheiten. Nur du selbst kannst sie für dich selbst, durch Bitten um Vergebung unwirksam machen.

Lebe die Verheißungen

Lebe mit den Verheißungen, die Zusagen der Bibel. Verinnerliche sie. Betrachte sie als die letztgültige Wahrheit, auch wenn die Fakten dir was anderes sagen wollen. Trage und behalte Heilungszusagen in deinen Gedanken, in deiner Sprache, in deinen Augen und Ohren und in deinem Herzen, denn das Wort Gottes und die Gedanken Gottes wirken wie Medizin (Spr.4,20-22; Jos.1,8).

Alle Verheißungen in der Bibel wurden bestimmten Menschen oft schon vor tausenden von Jahren gegeben. Diese Menschen erlebten die Zusagen Gottes und bahnten damit für uns einen Weg durch den dichten Dschungel der Unwissenheit. Du kannst jetzt auf diesem sicheren Weg zum Vater gehen.

Gottes Zusagen sind wie ein Handschuh, der dich schützt. Du musst ihn allerdings selbst anziehen; im Kleiderschrank nutzt er dir nichts. Du musst deine Hand hineinstecken, dann wird Gottes Verheißung dein und fängt an, dich vor Kälte zu schützen; an dir zu wirken. Die Verheißungen in der Bibel können einerseits so viel wert sein, wie das Papier auf dem es geschrieben steht, anderseits können sie dein Leben verändern.

Suche dir Verheißungen, Zusagen zum Bereich Heilung aus der ganzen Bibel.

  • Lerne sie auswendig;
  • Verinnerliche sie;
  • Proklamiere sie;
  • Lerne zu denken, wie Gott denkt;
  • Lass dich nicht entmutigen – halte an den Heilungsverheißungen fest;
  • Trotz Krankheit und Schmerzen, sage laut, was das Wort Gottes an Heilungszusagen verheißt;
  • Lerne die Sprache des Glaubens zu sprechen;
  • Schreibe sie auf einen Zettel und hänge ihn dort auf, wo du immer wieder daran erinnert wirst.

Biblische Verheißungen

»Aber er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir meinten, er sei von Gott geschlagen, von ihm getroffen und gebeugt. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Vergehen, wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem Heil lag die Züchtigung auf ihm, durch seine Wunden sind wir geheilt.« (Jesaja 53,4-5 EU)

»Er hat unsere Sünden mit seinem eigenen Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot sind für die Sünden und leben für die Gerechtigkeit. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.« (1.Petrus 2,24 EU)

»Ist einer unter euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben. Darum bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.« (Jakobus 5,14-16 EU)

»Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.« (Matthäus 10,8 EU)

»Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.« (Matthäus 9,35 EU)

Proklamiere Gottes Verheißung über dich

Heilungszusagen des Wortes Gottes müssen immer wieder proklamiert, meditiert, verinnerlicht und dem Feind und der Krankheit entgegengehalten werden. Sage laut, wie Jesus es tat: „Es steht geschrieben, dass Jesus mein Herr und mein Arzt ist; durch seine Wunden bin ich geheilt“ (2.Mo.15,26 und 1.Petr.2,24).

Wir sind gewohnt, Täuschungen und Lügen des Widersachers mehr Aufmerksamkeit zu schenken als der Wahrheit, die in Gottes Wort steht.

Um Heilung bitten – Heilung erwarten

Durch Jesus, der in dir wohnt, und durch deine tiefe Beziehung zu ihm und dem Wort Gottes, kannst du mit großer Gewissheit um Heilung bitten. Denn Jesus sagt:

»Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.« (Johannes 15,7 EU)

Du kannst Heilung erwarten, indem du mit einem anderen gläubigen Christen, in Einheit und in Übereinstimmung mit Gottes Willen in seinem Wort, um Heilung bittest. Denn Jesus sagt:

»Weiter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.« (Johannes 17,13 EU)

»Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird.« (Johannes 14,13 EU)

Jesus will dich gerne heilen (Markus 1,41 EU).

»In auswegloser Lage schrien sie zum HERRN, und er rettete sie aus ihrer Not. Er sprach nur ein Wort, und sie wurden gesund. So bewahrte er sie vor dem sicheren Tod. « (Psalm 107,20 HfA)

Entscheide dich für ein Leben unter dem Segen Gottes:

»Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.« (5.Mose 30,19 EU)

Entmachte im Gebet mögliche Anrechte des Todes und der Krankheit und wähle ganz bewusst das Leben und die Gesundheit. Jesus sagt uns:

»Der Dieb (das ist der Widersacher) kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.« (Johannes 10,10 EU)

Im Glauben Heilung empfangen

Wir lernen nicht nur um Heilung zu bitten, sondern diese dann auch im Glauben zu empfangen. Denn Jesus sagt uns:

»Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.« (Markus 11,24 EU)

D. h. wir bitten um Heilung und glauben, dass wir diese Heilung schon jetzt empfangen. Nach dem Gebet ist Jesus Heilungskraft in uns, selbst wenn noch Schmerzen und Symptome der Krankheit in uns sind. Proklamiere immer wieder, dass Jesus dein Heiler, dein Arzt ist. Ergreife voller Glauben die Heilung, proklamiere sie, schau weg von den Problemen und Symptomen in deinem Körper, sieh auf Jesus, er hat Heilung und Besserung zugesagt.

Heilung tritt manchmal sofort ein oder das Gebet löst einen Prozess der Heilung und Besserung aus. In jedem Fall unterstützen wir diesen Prozess, indem wir uns auf Heilung und nicht auf die Krankheit fokussieren. Lass dich deshalb nicht durch Krankheits-Symptome zum Zweifeln bringen. Auch wenn du zu einem Arzt gehst, bist du nach der Visite nicht sofort gesund. Die Medikamente, die er verschreibt, brauchen ihre Zeit, um zu wirken.

Wenn du Gottes Medizin „einnimmst“, dann „behandelst“ du eigentlich deinen Geist, der die Quelle des übernatürlichen Lebens und der Gesundheit für deinen Körper und für deine Seele ist.

Lege dasselbe Vertrauen in „Gottes Medizin“ wie du dies bei deinem Arzt tun würdest. Ab dem Augenblick, wo du die Medizin einnimmst, beginnt der Prozess der Heilung und der Herstellung der göttlichen Ordnung in dir zu wirken.

Achte auf dein Denken und Sprechen. Nicht selten geschieht es, dass wir durch unser Sprechen und Jammern, das Geschenk verachten, das Gott uns geben will. Wenn du Heilung empfangen und behalten willst, musst du deshalb dein Denken und dein Sprechen entsprechend anpassen;

»… denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden.« (Matthäus 12,37 EU)

Das eigene Sprechen kann wie eine Selbstprophezeiung sein, die in Erfüllung geht.

Setze durch deinem Glauben Heilung frei

»Jesus sagte zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Amen, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg sagt: Heb dich empor und stürz dich ins Meer! und wenn er in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass geschieht, was er sagt, dann wird es geschehen.« (Markus 11,23 EU)

Lerne daher voller Erwartung und Glauben die Verheißungen Gottes auszusprechen. Sie tragen Gottes Handschrift, sind schöpferisch und sind kein Irrtum, so wie es manchmal unsere eigenen Gedanken sind.

Sieh dich in deiner Vorstellungskraft schon als geheilt an und stelle dir vor, was du nach deiner Heilung wieder tun kannst, z. B. Rad fahren oder laufen etc. Erlaube nicht, dass dein Herz von Traurigkeit, Jammer und Resignation oder Selbstmitleid erfüllt ist, sondern erwarte die Erfüllung göttlicher Verheißungen.

Der Glaube sieht heute, was morgen sein wird

»Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. « (Johannes 20,29 EU)

Nach den Worten Jesu ist es besser zu glauben, ohne dass man sieht, als zu glauben, was man sieht. Du musst dich nach innen wenden, um das zu glauben, was du möglicherweise mit deinen physischen Augen noch nicht sehen kannst.

Soll das heißen, dass wir Wunder nicht physisch sehen können?

Natürlich nicht! Freue dich an jedem kleinen und großen Wunder, das du erleben darfst. Nimm Anteil an dem, was Gott unter den Menschen wirkt, und wirf deinen Glauben nicht gleich über Bord, wenn du noch warten musst. Halte an seinen Verheißungen fest und proklamiere sie. Sein Wort ist voller Wirkung, wenn Wunder geschehen oder auch nicht. Verlasse dich auf Gottes Aussagen, sie sind die absolute Wahrheit. Sein Wort wirkt in jedem der glaubt, egal ob du jung oder alt bist. Die Wunder die Gott tut, geschehen meist im Verborgenen. So entdeckten die Jünger das Wunder der Brotvermehrung erst, als sie zwölf Körbe mit Resten wieder einsammelten.

Vergiss nicht: Der Glaube begleitet dich in den Alltag. Du brauchst ihn als Grundlage für das Wirken der Heilungskraft Jesu in dir.

Der Apostel Paulus sagt:

»So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft aber im Wort Christi.« (Römer 10,17 EU)

Deshalb, lies täglich im Wort Gottes, der Bibel, denn dies stärkt deinen Glauben! So wirst du immer mehr mit dem Denken Gottes vertraut. Fange im Neuen Testament an zu lesen, denn wir sind Kinder des Neuen Bundes, den Gott mit uns Menschen eingegangen ist. Nicht Worte von Menschen bewirken Zeichen und Wunder, sondern die Worte Gottes.

Versetze deinen Berg der Krankheit

Durch Jesus können wir zu den Bergen der Krankheit und anderen widrigen Umständen sprechen, dass sie sich „wegheben“ sollen (Mk.11,23). Sprich so lange zum „Berg“, bis er weg ist. Jesus hat dir Vollmacht gegeben um Berge zu versetzten.

Einmal kam ein Vater zu Jesus und bat ihn um Heilung für seine kranke Tochter:

»Wenn du kannst, hilf uns; hab Mitleid mit uns! Jesus sagte zu ihm: Wenn du kannst? Alles kann, wer glaubt.« (Markus 9,23 EU)

Durch Jesus in dir, bist du von ihm beauftragt, andere kranke Menschen zu heilen. Denke und handle im Namen Jesu. D. h. hebe wie Mose den Stab, deiner von Gott gegebenen Autorität, teile das Meer der Krankheit und rufe eine göttliche Lösung herbei. Sprich, wie Hesekiel es tat:

»Da sagte er (Gott) zu mir: Sprich als Prophet über diese Gebeine und sag zu ihnen: Ihr ausgetrockneten Gebeine, hört das Wort des HERRN! So spricht GOTT, der Herr, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich selbst bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig.« (Hesekiel 37,4-5)

Lerne Gottes Worte über eine Situation auszusprechen. Du wirst überrascht sein, wie machtvoll und schöpferisch die Worte sind, die aus deinem Mund kommen.

Entmachte die Krankheit

Wir haben Vollmacht, die Mächte zu entmachten, die Krankheiten verursachen. Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören (1.Jo.3,7). Jesus hat uns, seinen Jüngern, Vollmacht gegeben, um;

»auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Macht des Feindes zu herrschen.« (Lukas 10,19)

Im Bewusstsein unserer Vollmacht, binden wir im Namen Jesu Christi, die Mächte der Krankheiten und befehlen ihnen unter die Füße Jesu zu gehen (Mt.16,19; Jak.4,7).

Jesus, den du zum Herrn deines Lebens gemacht hast, wohnt durch seinen Geist in dir, nachdem du ihn eingeladen hast, der Herr deines Lebens zu sein. Diesem Jesus in dir ist alle Macht gegeben, im Himmel und auf Erden (Matthäus 28,18).

Daher kannst und sollst du Berge versetzen und Krankheitsmächte entmachten!

Lernen Sie eine Zeitlang mehr an andere als an sich selber denken! Es ist der einzige Weg zur Heilung.
Hermann Hesse

Wie im Himmel, so auf Erden

Wenn wir im Vaterunser (Mat.6,10) beten: »Dein Reich komme, dein Wille geschehe«, dann beten wir dafür, dass die Herrschaft und der Wille des Königs genau hier und jetzt, auf dieser Erde, verwirklicht werden. Das ist eine lebensverändernde, jegliche Muster auflösende Art, das normale Christentum zu leben. Gott hat seine Wünsche nicht geheim gehalten: Er wünscht sich, dass die Realität des Himmels in diese abtrünnige und zerrissene Welt eindringt, um sie zu verwandeln, sie unter seine Führung zu bringen.

Alles, was im Himmel frei agieren kann – Freude, Friede, Weisheit, Gesundheit, Vollkommenheit und all die anderen guten Verheißungen, von denen wir in der Bibel lesen – sollten auch hier auf diesem Planeten, bei dir zu Hause, in deiner Gemeinde, deinem Betrieb und deiner Schule, frei agieren können. Was im Himmel nicht aktiv sein kann, wie Krankheit, Leiden, geistliche Gebundenheit und Sünde, sollte auch hier auf Erden nicht aktiv sein können. Das ist, kurz zusammengefasst, unsere Bestimmung als Gläubige auf der Erde. Wir sind darauf aus, die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3,8). Es ist fantastisch, auf so eine Weise leben zu können!

Heilung, Befreiung und Wiederherstellung bewirken viel mehr als nur eine Lösung des akuten Problems; sie geben Menschen eine greifbare Demonstration, wie Gott ist.

„Bist du nicht müde, von einem Evangelium der Kraft zu reden, ohne jemals eine Demonstration davon zu sehen?“ (Bill Johnson)

Gott sei Dank

Nach jedem Heilungsgebet vergessen wir nicht, Jesus Dank zu sagen: „Danke Herr Jesus, du stellst in meinem Geist, in meiner Seele und in meinem Körper die göttliche Ordnung wieder her.“

Wir umgeben all unsere Bitten und Heilungserwartungen mit Dank und danken für unsere Heilung, auch wenn sie noch nicht erfolgt ist. Wir erwarten das Heil im Glauben und Danken schon im Voraus dafür.

Auch die kleinen Heilungsanfänge begrüßen wir mit Jubel und Dank!

Neben Dank geben wir Jesus für die schon erfolgten Heilungen alle Ehre. Er ist der, der heilt und nicht Menschen!

Nimm dir Zeit, über diese Empfehlungen zu beten, auch wenn sich der Heilungsprozess über Monate oder gar Jahre hinzieht. Bewahre dir ein dankbares Herz.

Wir ehren und danken Jesus für jede kleine Besserung, die wir feststellen.

Bete selbst für andere

Im weiteren Verlauf wollen wir auch für andere kranke Menschen um Heilung beten. Wir säen Heilung und werden in der Folge wieder Heilung ernten. Lass dich nicht abhalten für andere zu beten, auch wenn du selbst an dir noch Mängel feststellst. Nicht du heilst; Er heilt. Nicht du bist verantwortlich für das Ergebnis, sondern Er, der dich beauftragt hat:

»Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.« (Matthäus 10,8 EU)

Ärzte und Medizin

Gott benutzt viele Wege, um Menschen gesund zu machen, nicht zuletzt Ärzte und die Schulmedizin. Deshalb wird während den Gebeten für Heilung betont, dass die Besucher, die eine Heilung erfahren haben, erst nach Rücksprache mit dem Vertrauensarzt die Therapie oder die Medikamente absetzen sollen. Schon vor dem Heilungsgebet sollte eine Diagnose vom Arzt vorliegen, um nachzuvollziehen, was das Gebet bewirkt hat. Eine Heilung sollte auf jeden Fall ärztlich bestätigt werden.

Wenn Jesus Menschen heilte, dann hat er die Menschen anschließend zu den Priestern geschickt, die nach mosaischer Anweisung die Heilung untersuchten und bestätigten (Matthäus 8,4; Markus 1,44).

Dass ein Mensch gesund wird, egal ob durch Medizin oder durch das Eingreifen Gottes, liegt nicht allein in des Menschen Hand. Eines schließt das andere nicht aus. An Wunder zu glauben, schließt die medizinische Hilfe auf keinen Fall aus. Gott ist in jeden Fall der wahre Heiler. Ihm gebührt alle Ehre!

Verantwortlich für den Inhalt:

Stefan Kuhn
+39 335 744 5665
kuhn.stefan@outlook.com

Diese Schrift ist eine pro memoria, gedacht für den internen Gebrauch der Besucher zum „Gebet für Heilung“.

Literaturverzeichnis

Es wurden Zitate aus folgenden Schriften verwendet:

Praktische Ratschläge um Gebet für Heilung“, von Dr. Christoph Hässelbart und Dr. Peter Riechert, ISBN -978-3-394771-02-4

Jesus von Nazareth“, von Joseph Ratzinger, Benedikt XVI, ISBN -978-3-451-29861-5

Baue dich auf“, von  Kennet & Gloria Copeland, ISBN 978-3-940794-37-6

In Gottes Heilungskraft leben“, Chris Gore, ISBN 978-3-936322-16-3

Berufen zu heilen“, Bill Johnson und Randy Clark, ISBN -978-3-936322-69-9

„Neues Denken, neuen Vollmacht“, Bill Johnson, ISBN -978-3-940538-02-4

„Eine Vision für Heilungsräume“, Cal Pierce, ISBN -978-3-936322-54-5

“A Life of Miracles”, Bill Johnson, ISBN 10:0-7684-2613-X

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