„Unser Vater…“

Jesus lehrt uns, zu Gott als UNSERM VATER zu beten. Keine andere Religion bezeichnet Gott als VATER. Das Judentum, aus dem das Christentum hervorgegangen ist, wagt es bis heute nicht den Namen Gottes auszusprechen oder auszuschreiben. Wenn mir liebe jüdische Freunde schreiben, dann schreiben sie G..t auf diese Weise. In letzter Zeit höre ich vermehrt Gläubige, zum GUTEN GOTT zu beten. Darin ist nichts Falsches, ist jedoch eine Anrede, die nichts von dieser Intimität verrät, wie das UNSER VATER es tut.

 

Vaterschaft, was ist das?

Gott ist unser Schöpfer. Er hat Himmel und Erde geschaffen. Dennoch lesen wir in der Bibel nie, dass wir zu UNSERM SCHÖPFER beten sollen.  Moslems beten zu Allah, Juden zu Jaweh und Christen beten zum Vater. Das ist einzigartig. Dabei drückt das aramäische Wort ABBA, das Jesus verwendete,  nicht einen Titel oder eine Institution aus, sondern die liebevolle Nähe des Vaters. Es entspricht in etwa unserem heutigen Papi oder Tata. Jesus hat so Joseph, seinen irdischen Vater gerufen. Das bedeutet wiederum, dass Menschen, die zu Gott Vater sagen, in einer Vater/Kind Beziehung stehen. Und nicht jeder Mensch, nicht jedes Geschöpf ist automatisch ein Kind Gottes (Joh. 1,12) und kann zurecht diese Anrede verwenden.

Zum Vater beten

Das einzige Gebet, das uns Jesus  lehrte, ist das „Vater unser.“  Wir sprechen Gott an, wie unseren leiblichen Vater. Wir gehören zu ihm, wir sind Seine Familie. Wir sind Seine Kinder und beten, „geheiligt werde dein Name.“ Dies ist auch letztlich unser Auftrag, als Kinder Gottes auf der Erde. Wir sind berufen den Namen unseres Vaters, dem den Himmel und Erde gehören, zu heiligen. Wir tun dies durch unser Leben, durch unser Reden und durch unser Beten.

1.Kor. 4,15; Matth. 6,9-14

Abba, Abba…..lieb das Vater unser Vater unser im jüdischen Kontext

SK

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