Gibt es einen Schöpfer Gott? Wenn ja, was würde das ändern?

Der Glaube an einen Schöpfer Gott ist der Menschheit seit je her viel näher, als der Nichtglaube an Ihn. Dennoch tun wir uns nicht leicht und stoßen an unseren Grenzen.

Als Menschen wollen wir alles verstehen, erklären und beschreiben. Aber können wir Gott überhaupt verstehen? Wir verstehen doch nicht mal seine Schöpfung geschweige denn Ihn als Person?

Der Schweizer Jean Piaget, Begründer der Kinderpsychologie, untersuchte die Entwicklung des religiösen Denkens des Kindes und entdeckte, dass es für Kinder selbstverständlich ist, dass Gott die Welt, die Tiere, die Pflanzen und den Menschen geschaffen hat.

„Der Glaube an den Schöpfer Gott steckt von Natur aus im Menschen“, sagte Piaget.

Die Existenz Gottes erklärt viele Ereignisse die sonst überhaupt keinen Sinn machen würden. Es macht doch viel mehr Sinn von einer intelligenten Schöpfung auszugehen als sich vorzustellen, dass das ganze Universum aus dem Nichts, dem Zufall, der Planlosigkeit, dem Chaos heraus entstanden sei. Dazu ist ein viel stärkerer Glaube notwendig als der Glaube an einen intelligenten Schöpfer, den wir Gott nennen. Unser Universum spricht ausnahmslos von einem genialen Plan. Ein Plan wurde von einem intelligenten Wesen entworfen! Davon sprach Albert Einstein, der 1932 noch Atheist war und zwei Jahr später schrieb:

Albert Einstein

„Ich kann kein Atheist mehr sein, es gibt einen Gott. Es muss einen Gott geben. Das Universum besteht aus mathematischen Gesetzen und Prinzipien und hinter mathematischen Gesetzen und Prinzipien muss Intelligenz stehen, und wo es Intelligenz gibt, da muss es auch eine Person geben.“

Denken Sie doch mal über folgendes nach: ein Mensch schaut sich ein Auto an und es ist ihm klar, dass es hinter dem Auto einen Konstrukteur gibt. Wenn er sich ein Gemälde anschaut, ist ihm auch klar, dass ein Maler das Gemälde geschaffen hat, und wenn er ein Buch liest, ist ihm natürlich auch klar, dass es einen Autor geben muss, der dieses Buch geschrieben hat. Wenn jedoch manche Wissenschaftler die Schöpfung sehen, mit den Milliarden von Galaxien, wenn sie die Präzision und Ordnungen des Kosmos bewundern und dann immer noch leugnen, dass es einen intelligenten Schöpfer gibt, der alles geschaffen hat und alles funktionieren lässt, dann ist dies nicht Wissenschaft, sondern eine Art wissenschaftliche Antireligion. Das ist schwer oder gar nicht zu verstehen. Alles in der Schöpfung weist auf einen intelligenten Schöpfer Gott hin.

Das Universum macht ohne einen Schöpfer Gott deshalb keinen Sinn.

Doktor Giorgio Wald 1906-1997, Professor für Biologie an der Harvard Universität, Nobelpreisträger der Medizin, schreibt in einer wissenschaftlichen Zeitschrift über die Entstehung des Lebens: „Wenn wir über die Entstehung des Lebens nachdenken dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1. spontane Entstehung mit fortschreitender Evolution. Das wäre die eine Möglichkeit: PENG – und es war plötzlich da und hat sich entwickelt. Die andere Möglichkeit ist die Schöpfung Gottes. Es gibt keine dritte Alternative. Entweder spontane Entstehung oder übernatürliche Schöpfung Gottes. Die erste Möglichkeit, die spontane Entstehung wurde bereits vor 120 Jahren durch Louis Pasteur als wissenschaftlich unmöglich bewiesen. Wir wissen, dass es keine spontane Entstehung von Leben gegeben hat. Das lässt uns nur die andere Möglichkeit offen, die übernatürliche Schöpfung Gottes. Diese kann ich jedoch nicht akzeptieren, weil ich nicht an Gott glauben kann. Ich entschied mich an das zu glauben was wissenschaftlich möglich ist: Spontane Entstehung mit nachfolgender Evolution“[i].

Das ist erschütternd. Der Wissenschaftler sagt, dass Leben ohne Schöpfungsakt unmöglich entstehen kann, sagt dann aber auch, dass er den Glauben an Gott nicht akzeptieren kann. Somit können wir vermuten, dass viele wissenschaftliche Expertise von der jeweiligen Weltanschauung gefärbt ist. Man will nicht an Gott dem Schöpfer glauben und man erbringt den wissenschaftlichen Beweis.

Der Apostel Paulus würde dazu folgendes sagen:

Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden dabei zu Narren. Röm. 1,22 NL.

Der Mensch maßt sich an, alles besser zu verstehen als Gott. Das ist die alte Überheblichkeit des Menschen. Er will seine Gedanken über die Gedanken Gottes stellen. Der gläubige Mensch hingegen, ordnet sich den Gedanken Gottes unter und anerkennt, dass er nur ein winziges Rädchen im enormen Universum ist.

Ich will hier ein Beispiel machen: Stellen wir uns vor, wir könnten mit 300.000 km pro Sekunde durch das All fliegen (Lichtgeschwindigkeit). Das ist siebenmal um die Erde in einem Augenblick! Wir würden auf einem Lichtstrahl zur Sonne reisen. Die Sonne ist 150.000.000 km von uns entfernt und man wäre in 8,5 Minuten dort. Wenn wir an allen Planeten und der Sonne vorbeifliegen würden wir bis zum nächsten Stern, viereinhalb Lichtjahre unterwegs sein!

Um den nächsten Stern, Alpha Centauri, mit Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, wären wir also 4,5 Jahre unterwegs. Das ist etwa 45 Trillionen km, so weit ist der nächste Stern in der Milchstraße von der Erde entfernt. Und jetzt halten Sie sich fest: man sagt dass es 100 Milliarden Sternen in unserer Galaxie gibt. Um auf einem Lichtstrahl von der Milchstraße zur anderen Seite zu gelangen, wären wir also 100.000 Jahre unterwegs. 100 Milliarden Sterne gibt es in unserer Galaxie – und man schätzt 150 Milliarden Galaxien im Universum[ii].

Meinen sie immer noch, wir hätten alles verstanden?

All das, was wir sehen und untersuchen können, brachte den jungen Atheisten Albert Einstein zum Glauben an einem Schöpfer Gott.

Wie steht es mit ihnen?

Ich wünsche Ihnen den Mut an Ihren eigenen Vorstellungen zu zweifeln und Gott zuzulassen, dass er Sie erreichen kann!

SK – info@hristengmeinden.it

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„Gott ist tot! – Ist Gott tot?“

Quellen:

[i][i]Walde George, innovation and Biologie, Scientfic American, Vol. 199, Sept. 1958, S. 100

[ii] Staunen über Gottes Wunder – Stiftung Missionswerk Werner Heuchelbach

 

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