Der Teppichknüpfer

teppichknuepfer

Ein Mann be­sich­tig­te ei­ne Tep­pich­knüp­fe­rei und sah, wie ein Tep­pich­knüp­fer die Fä­den in den Tep­pich web­te. Es sah al­les sehr ver­wir­rend aus und er konn­te ein­fach kein Mo­tiv er­ken­nen. So frag­te er den Tep­pich­knüp­fer: „Das sieht al­les ziem­lich ver­wir­rend aus. Hat die­ser Tep­pich denn kein Mo­tiv?“ Da lach­te der Tep­pich­knüp­fer und dreh­te den Tep­pich um. Ein wun­der­ba­res, kunst­voll ge­web­tes Mo­tiv kam zum Vor­schein.

Manch­mal mag un­ser Le­ben auch ver­wir­rend und „falsch ge­knüpf­t“ aus­se­hen. Aber Gott hat den Über­blick. Er hat al­les un­ter Kon­trol­le und macht kei­ne Feh­ler. Er weiß, wo er wel­chen Fa­den ein­zie­hen muss. Er möch­te ein wun­der­ba­res Mus­ter aus un­se­rem Le­ben ma­chen. Ei­nes Ta­ges wer­den wir bei ihm sein, und dann wird Got­tes Mo­tiv in un­se­rem Le­ben sicht­bar wer­den. Bis da­hin dür­fen wir ihm ver­trau­en, dass er kei­ne Feh­ler macht, und un­ser Le­ben in sei­ne Hän­de le­gen.

Denkt doch nur an Hi­ob! Ihr habt al­le schon ge­hört, wie ge­dul­dig er sein Lei­den er­tra­gen hat. Und ihr wisst, dass der Herr in sei­ner Barm­her­zig­keit und Lie­be al­les zu ei­nem gu­ten En­de führ­te.

Jack. 5,11b GN

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Römerbrief 8,28

 


Vollmächtiges Beten – vollmächtigen Handeln


 

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