Archäologische Funde, Zeugen der Wahrheit

Archäologische Funde, bestätigen die Historizität der biblischen Aussagen. Fast monatlich werden neue Funde gemacht, die ein Puzzele Teil des großen Bildes sind, das wir Heiligen Schrift kennen.

Napoleon Bonaparte

Als Kaiser Napoleon Bonaparte gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts, Ägypten eroberte und unter den Pyramiden von Gizeh stand, hielt er eine Rede zu seinen Truppen und sagte folgenden Satz: „Vierzig Jahrhunderte Menschheitsgeschichte blicken auf euch herab.“

Hat Jesus an archäologische Ausgrabungen gedacht, als er sagte: „Ich sage euch: Wenn diese (Jünger) schweigen werden, so werden die Steine schreien“[i]?

 

Archäologische Funde sind schreiende Steine!

Das Wort Archäologie stammt aus dem Griechischen: arche „Anfang“ und logia „Erzählungen“. Archäologie ist deshalb das wissenschaftliche Studium von Gegenständen aus einer alten Zeit. Sie ist gewissermaßen das historische Gedächtnis der Menschheit, sie sagt uns, wer wir sind und woher wir kommen. Die moderne biblische Archäologie, bestätigt so auch immer wieder den Wahrheitsgehalt der biblischen Überlieferungen.

Qumran; der Blick in die Heilige Schrift

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts, begann die Einwanderungswelle der Juden in Palästina und damit auch die Erforschung der biblischen Stätten. Die Palästinenser und fast alle arabischen Völker, bestreiten bis heute vehement, die Historizität des Volkes Israels in Eretz Israel. Doch werden heute in Israel dreihundert größere archäologischen Ausgrabungsstätten gezeigt, die alle in Zusammenhang mit der Geschichte Israels stehen, die uns in der Bibel überliefert werden. Das ist nicht wenig für ein Land, das gerade mal 300 km lang und 100 km breit ist.

Bibel TextforscherNicht Indiana Johns, ein beduinischer Hirtenjunge fand durch Zufall, ein Versteck von alttestamentlichen Schriftrollen, in einer entlegenen Höhle am Toten Meer. Die Essener, eine alt- jüdische Klostergemeinschaft, fertigte dort, in der Abgeschiedenheit der jüdischen Wüste, Abschriften der heiligen Schriften an, die in den Synagogen in aller Welt gebraucht wurden. Die Schriftrollen aus Pergament, wurden in Steinkrügen eingeschweißt und im trockenen Klima einer Höhle versteckt, wahrscheinlich, um sie vor der Zugriffen der Römer (Qumran liegt in Sichtweite von Massada, der letzten Bastion der Juden gegen die Römer) zu schützen. Das Versteck wurde vergessen und nach fast 2000 Jahren, durch einen Zufall wieder entdeckt. Fünfzig Jahre Untersuchungen der Bibeltexte von Qumran ergaben, dass es wenig Unterschiede zum heutigen, uns in dem Bibel überlieferten Text gibt. Die gefundenen Unterschiede betreffen häufig Fragen der Rechtschreibung oder der Grammatik[ii].

Seit dem gilt als Fazit unter den Forschern: Die jüdischen Abschreiber haben die biblischen Texte unglaublich sorgfältig kopiert. Das Alte Testament ist wissenschaftlich hervorragend überliefert!

 

Die archäologischen Stätten und die Qumrantexte sind deshalb, ein hervorragendes Zeugnis, die eine eindeutige Sprache sprechen.

SK


Hat Gott hat einen Namen?


[i] (Lukas 19,40)

[ii] Faszination Qumran“ (Schwengeler Verlag)

Archäologie in Israel

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