Anbetung

„Es wird im Himmel keine Predig mehr geben, nur noch Anbetung.“

anbetung-bild-2Lobpreis und Anbetung, in Englisch Worship, ist nicht nur die Musik die wir spielen um unseren Gott anzubeten, ihn zu ehren und zu preisen, sondern eine Herzenseinstellung. Es geht darum Gott mit allem was wir sind und mit allem was wir haben zu lieben und ihn als allmächtigen Gott, der alles erschaffen hat und über allem steht, anzubeten.

Dies drü­cken wir in erster Linie durch die Musik mit ihren Texten aus, die wir in den Gottesdiensten, bei Versammlungen oder auch zu Hause spielen. Aber auch durch tanzen, klatschen, singen, jubeln, beten wir Gott an. Dies sind alles Ausdrucks­formen der Anbetung. Gott geht es nicht um schöne Lieder oder perfekte Tänze. Gott geht es um unser Herz.

Worship

Die moderne Anbetungsmusik wird im Allgemeinen als Worship bezeichnet und kommt aus dem Englischen und bedeutet anbeten / verehren. Die heutige Worhsip Mu­sik hat sich stark unserer Zeit angepasst. Wo früher in Kirchenlieder nur die Orgel zu hören ist, gehört heutzutage die E-Gitarre genauso dazu wie das Schlagzeug. Es gibt auch Worship Konzerte oder Open-Air’s wo mehrere bekannte Bands auftreten und tausende von Menschen Gott anbeten und preisen. Bekannte

Lobpreis Bands sind Hillsong United, Jesus Culture oder auch Casting Crowns. Aber auch die Outbreakband oder Liedermacher wie Albert Frey sind mit ihren deutschen Texten über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt.

Halleluja! Lobt Gott in seinem Heiligtum,
lobt ihn in seiner himmlischen Wohnung!
Lobt ihn für seine mächtigen Taten,
lobt ihn in seiner unvergleichlichen Größe!
Lobt ihn mit dem Klang der Posaune,
lobt ihn mit Harfe und Zither!
Lobt ihn mit Tanz und Tamburin,
lobt ihn mit Saiteninstrumenten und Flöten!
Lobt ihn mit klingenden Zimbeln,
lobt ihn mit dem Klang lauter Zimbeln.
Alles, was atmet, lobe den HERRN! Halleluja!

Psalm 150

Die Anbetung und der Lobpreis zu Gott hat in Europa eine lange Tradition. Angefangen von der Reformation bis heute, veränderte sich der Lobpreis bzw. das Kirch­lied ständig. Dabei ist keine Musikrichtung richtig oder falsch. Meistens, und dies gilt gleichermaßen für alte wie für die neuen Lieder, war und ist das Kirchenlied ein Spiegel der Gesellschaft und der Zeit.

In der Bibel, Offenbarung, Kapitel vier und fünf kann man lesen, wie Lobpreis im Himmel, vor dem Thron Gottes ist. Drei Dinge fallen dabei auf. Natürlich ist Lobpreis was Kreatives und kann immer neu erfunden und gegeben werden, aber diese drei Dinge sind bestimmt wichtige Zutaten für eine Anbetungszeit:

Gott anbeten weil er Gott ist

„…und sie hörten Tag und Nacht nicht auf zu singen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott Allmächtiger, der war, und der ist, und der kommt!“ (Die Bibel, Offenbarung, Kapi­tel 4, Vers 8) Die Wesen im Himmel beten Gott an, weil er Gott ist. Sie loben den Namen, die Natur und den Charakter von dem, was er ist. Alles dreht sich um Gott. Die Anbetung ist nur für ihn. Die lebendigen Wesen sagen, dass Gott „Heilig, heilig, heilig“ ist. Gott ist der Dreieinige Gott. Und er ist heilig, anders als Menschen. Er ist der Allmächtige – der unendliche Gott von gestern, heute und für alle Zeit. Jeder Teil dieses Satzes weist auf Gottes unfassbaren Wert hin.

In der Bibel gibt es viele an­dere Namen von Gott. Jeder von ihnen ist eine Offenbarung von dem, wer Gott in ist. Gott anzubeten, einfach für das, was er ist, ist ein wichtiger Bestandteil von Lob­preis und Anbetung.

Gott für seine Schöpfung preisen

„Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn Du hast alle Dinge erschaffen, und Deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen wurden.“ (Die Bibel, Offenbarung Kapitel 4, Vers11)

Dieser Ausdruck des Lobpreises geht von den vereinten Stimmen der vierundzwanzig Ältesten hervor. Sie fallen vor Gott nieder und preisen ihn für Seine Werke. Als den Gott der ganzen Schöpfung. Ihn, der durch sein Wort alles erschaffen hat. Alles um uns ist von Gott geschaffen, jeder Mensch selbst ist seine Schöpfung. Gott ist so kreativ in allem, was er erschafft, dass einen das inspirieren kann, ihn dafür zu preisen. In Psalm 19 steht, dass die Himmel die Herrlichkeit Gottes verkünden. Und das Himmelsgewölbe verkündet die Werke seiner Hände und es gibt keine Sprache, wo das nicht gehört werden könnte. Wenn das wirklich der Fall ist, sollte man an­fangen, Aspekte der Schöpfung als Hinweis auf die Grösse unseres Gottes zu verwenden.

Gott für seine Taten anbeten

„Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für Gott erkauft aus jedem Stamm und je­der Sprache und jedem Volk und jeder Nation.“ (Die Bibel, Offenbarung, Kapitel 5, Vers 9) Die lebendigen Wesen und die Ältesten zusammen singen ein Lied von den wunderbaren Taten Gottes. Genauer gesagt, singen sie vom Kreuz – der grössten Tat überhaupt. Im alten Testament erinnert sich das Volk Gottes immer wieder an die grossen Taten Gottes.

Die Psalmen sind voll von Beschreibungen eines rettenden Gottes, der Wunder unter seinen Leuten bewirkt. Auch heute sollte das „Volk Got­tes“, die Kirche das selbe tun. So wie Psalm 103 drängt, dass man „seine Wohltaten nicht vergisst“. Gott ist derjenige, der alle Schuld vergibt, Krankheiten heilt und die Menschen liebt. Es gibt so viele Wunder, von denen man singen kann. Und hier geht es um Gott und einen selbst. Es ist etwas ganz persönliches. Den Gott ist ein Gott, der einem persönlich begegnen will.

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