Advent – die Begegnung mit dem Sohn Gottes

 

Advent bedeutet Ankunft.

Aber wer soll denn eigentlich kommen?

 

Der Sohn Gottes ist gekommen, um die Herrschaft zu übernehmen!

Jesaia, der messianische Prophet im alten Bund, bereitete das Volk auf den Advent vor, indem er sagte:

Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen (Jesaia 9,5).

Darf Jesus die Herrschaft in deinem Leben übernehmen?

 

Die oberen des Volkes wollten nicht diesen Advent

Die hohe Geistlichkeit und das Königshaus, sie alle wussten genau Bescheid. Gott sandte zu ihnen sogar die Astrologen aus Mesopotamien. Die jüdischen Schriftgelehrten wussten außerdem von der messianischen Prophetie in Micha 5,1 [i]. Sie wussten, dass der Messias in Bethlehem zur Welt kommen wird.

Aber gingen sie auch hin, wie die anderen?

 

Advent der Hirten

Nicht so die einfachen, stinkenden Hirten.

Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag“  (Lukas 2,16-19).

Sie hörten, kamen, sahen und beteten an.

 

Advent der Sterndeuter

„Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, führte sie. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. Da kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie gingen in das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, knieten vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe (Matthäus 2,9-11).

Sie suchten und fanden das Kind in der Krippe.

 

Unser Advent

Die Hirten sagten zueinander:

„Lasst uns nach Bethlehem gehen und diese Geschichte sehen, die uns der Herr verkündigt hat.“ (Lukas 2,15).

Vielleicht ist das auch UNSER Weihnachtsmotto!

 

Mach dich auf den Weg und sein nicht passiv!

 

SK

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[i] Micha 5,1 Aber zu Bethlehem im Gebiet der Sippe Efrat sagt der Herr: „Du bist zwar eine der kleinsten Städte Judas, doch aus dir kommt der Mann, der mein Volk Israel führen wird. Sein Ursprung liegt weit zurück, in fernster Vergangenheit.“

 

Augustus und Jesus – zwei konkurrierende Gottessöhne

 

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